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Im Waldorfkindergarten schaffen wir eine Umgebung, in der Ihr Kind schöpferisch gestalten kann. Die Erwachsenen verrichten Tätigkeiten, die unmittelbar aus dem Leben gegriffen sind, die durchschaubar vor den Augen der Kinder sind, sie gehen einer sinnvollen Arbeit nach.
Und die Kinder? Die Kinder wollen einerseits am echten Leben teilhaben und helfen mit; andererseits greifen sie diese Tätigkeiten auf und verwandeln sie fantasievoll im Spiel. So werden Intelligenz und Verständnis natürlich geweckt.
Spielraum schaffen
Wir achten im Waldorfkindergarten auch auf eine gepflegte und reiche Sprache der Erzieher, in die Kinder eintauchen. Zuhause bemerken die Eltern bald, wie ihre Kinder
die Sprüche und Geschichten in der Sprache und im Tonfall der Kindergärtnerinnen wiedergeben. Die Sprachförderung ist aber auch die Grundlage der Denkförderung.
Sprachförderung
Tag, Woche und Jahr haben im Waldorfkindergarten eine rhythmische Ordnung. Lieder, Sprüche, Reigen und Geschichten werden über einen längeren Zeitraum wiederholt.
Rhythmus und Wiederholung
Diese wiederkehrenden Tätigkeiten, Spiele und Feste kann
das Kind jeweils nach seinem Entwicklungsstand immer wieder neu erfahren und vertiefen. Der Druck an allem teilzunehmen wird reduziert. Das Kind hat die Gewissheit, morgen ist ein neuer Tag mit vielen Möglichkeiten wieder mit dabei zu sein. Dies gibt dem Kind innere Ruhe und fördert eine gesunde körperliche und seelische Entwicklung.
Zusammenfassend kann gesagt werden:
Die Erziehung des kleinen Kindes in der Waldorfpädagogik basiert auf zwei Gesichtspunkten. Einer davon ist Rhythmus und Wiederholung, der zweite ist Vorbild und Nachahmung. Der Erzieher tut seine Arbeit und hat dabei jedes einzelne Kind im Bewußtsein.
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